Urteile Wohnmöbel Teil 2

Die Kuhlen- bzw Muldenbildung

 

Eines der wohl häufigsten Reklamationen im Bereich der Betten bzw. speziell der Matratzen, ist die sogenannte Mulden- oder Kuhlenbildung. In diesem Fall lag zwar eine Kuhlen- bzw Muldenbildung vor, aber sie wurde nicht als Fehler der Matratze bewertet, sondern als warentypisch eingeschätzt und somit ist sie der Konstruktion des Bettes geschuldet.

 

 

Info von moeblschlau: Eine leichte Mulde einer Matratze ist kein Fehler am Produkt, sondern eine Form der Körperanpssung und aus ergonomischen Gesichtspunkten auch gewollt. Weiter Infos hier klicken

 

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Kuhlen- bzw Muldenbildung, die Berufung

 
Auf die Berufung, eine Instanz höher beim Landgericht Dortmund, brachte keine neuen Erkenntnisse hinsichtlich der Kuhlen- und Muldenbildung der Matratzen. Bei der Überprüfung des Bettsystems, konnten keine technisch begründeten Fehler oder Abweichungen, die sich außerhalb der in den Bestimmungen und Regelwerken (DIN,RAL) gegebenen Toleranzen befinden, festgestellt werden. Aus technischer Sicht ist das Bettsystem, respektive die Matratzen nicht zu beanstanden.

 

Info von moebelschlau: Es gibt immer wieder warentypische Erscheinungen, die für einen Laien als reklamationsfähige Mängel aussehen, aber laut der DIN und RAL – Regeln, keine sind. Deshalb gilt: Wer Bescheid weiß, und sich zum Beispiel bei meobelschlau.de informiert, kann sich unnötigen Ärger und die damit verbundenen Kosten sparen.

 

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Höhendifferenz zwischen Kopfteil und Fußteil

 

Ein Schlafsofa bereitete einem Kunden schlaflose Nächte. Es stellte sich eine Höhendifferenz zwischen dem Kopfteil und dem Fußteil in Höhe von 5 Zentimeter heraus. Der Sachverständige beurteilte diese Beanstandung als gerechtfertigten Sachmangel.

 

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Anbauwand auf unebenen Parkettboden aufgebaut

 

Laut dem Urteil muss der Möbelhändler die Ware so aufstellen bzw. montieren, dass sie einwandfrei funktioniert, auch wenn der Händler einen höheren Aufwand leisten muss, indem er die Ware ordnungsgemäß unterlegt.

 

Info von moebelschlau: Von unserer Berurteilung her, sollte unterschieden werden, ob ein Aufmaßtechniker vom Möbelhaus vor Ort war oder nicht. War ein Aufmaßtechniker vor Ort muss er natürlich erkennen, ob die Ware einwandfrei aufgebaut werden kann. Das heißt in diesem Fall, es muss erkannt werden, dass der Laminatboden nachgeben könnte und somit ein Verzug verhindert wird. Ein kleines Podest kann das Problem vor Ort lösen. Falls kein Aufmaßtechniker vor Ort war, wäre ein Hinweis seitens des Kunden aufgrund der Bodenverhältnisse ratsam.

 

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Ein Stuhl ist zusammengebrochen

 

Brechen Möbel zusammen – in diesem Fall ein Stuhl - und verletzen sich hierdurch Gäste eines Restaurants, ist der Gastwirt in der Pflicht und muss mit Schadensersatzansprüchen rechnen. Ein Gastwirt muss von seinen Gästen Gefahren abwenden, dass heißt unter anderem, dass er sein Mobiliar regelmäßig auf Schäden hin prüfen muss. Macht er dies nicht verletzt er seine Verkehrssicherungspflicht und im Falle einer Verletzung eines Gastes droht ihm Schadensersatz und Schmerzensgeld.

 


 

Info von moebelschlau: Das Prüfen des Mobiliars sollte regelmäßig durch einen Fachmann oder Fachbetrieb erfolgen. Aber mit dem „reinen“ Prüfen ist es nicht getan. Es sollte auch ein schriftlicher Nachweis erbracht werden, dass das Mobiliar fachmännisch geprüft wurde.

 

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