Allgemeine Tipps und  Hilfen

Um solche Wasserränder zu vermeiden, empfehlen wir Untersetzer.

Stehen Sie vor der Entscheidung sich einen schönen Ess- oder Couchtisch aus Holz zu kaufen?

 

Egal ob lackiert, geölt oder gewachst, dann bedenken Sie, dass Holztische von der Oberfläche immer empfindlicher gegenüber Flüssigkeiten sind als Glas-, Stein-, oder Kunststofftische und sollten grundsätzlich nur mit Untersetzer benutzt werden, um die empfindliche Oberfläche zu schützen.

 

Vor allem bei geölten Oberflächen können ohne Untersetzer unschöne Wasserränder entstehen. Wie auf dem Foto zu sehen!

Die Silikonfuge an der neu eingebauten Spüle haftet nicht richtig und reißt ein.

Ihre Silikonfugen (z.B. von der Küche oder dem Badezimmer) sind in die Jahre gekommen und sehen nicht mehr so schön aus?

 

Sie entfernen die alten Silikonfugen und stellen fest, dass die neuen Silikonfugen immer wieder aufreißen und nicht haften, obwohl die Oberfläche von Ihnen gereinigt wurde?

 

Das könnte daran liegen, dass trotz aller Reinigungsversuche noch gewisse Silikonrückstände vorhanden sind oder die Fugenflanken und der Untergrund nicht ausreichend getrocknet worden sind.

 

Ist das der Fall, dann könnte eine spezielle Lösung das Problem beheben. Und zwar bieten einige Silikonhersteller eine abgestimmte Lösung an, die speziell angemischt wird. Hilfreich wäre natürlich der Markenname des Silikondichtstoffes welcher damals aufgetragen worden ist. Um das zu erfahren, könnten Sie beim Möbelhaus mal Nachfragen.

Bei den weißen punkt und strichförmigen Stellen handelt es sich um Mineralien

Thema Natursteinplatten

Bedenken Sie, dass eine Ausstellungsfläche meistens mit Kunstlicht ausgestattet ist. Manchmal kommt es zu Irritationen bzw. zu einem anderen optischen Empfinden bei der Beurteilung der Natursteinplatte aufgrund der Lichtverhältnisse.

Auf dem gezeigten Foto (diffuses Tageslicht) kann man sehr gut die kleinen weißen „Striche“ sehen. Unter Kunstlicht sind sie schwerer zu erkennen. Es handelt sich hierbei um Mineralien, die je nach Lichteinfall heller schimmern und ein Teil der natürlichen Eigenschaften eines Natursteins widerspiegeln.

 

Tipp: Jedes Möbelhaus sollte kleine Naturstein - Musterstücke parat haben. Nehmen Sie sich ein Solches und gehen Sie damit ans Tageslicht, um eventuelle Unterschiede zu erkennen, damit später bei Ihnen Zuhause keine Unstimmigkeiten aufkommen.

Typische Gebrauchsspuren

 

 

Die Art der oberflächlichen Beschädigungen im unteren Bereich der Tischbeine lässt darauf schließen, dass hier Feuchtigkeit in das Holz gezogen ist. Durch Feuchtigkeit, beispielsweise durch Wischen des Fußbodens, quillt das Holz auf, was dazu führen kann, dass der Lack abplatzt.

 

Bedenken Sie das Reklamationen durch nachträgliche äußere Einwirkungen (z.B. Staubsauger) keine berechtigten Beanstandungen sind und somit auch keine Gewährleistungsansprüche übernommen werden können.

Beim Kauf einer Ausstellungsküche sollte zusätzlich beachtet werden, dass Arbeitsplatten oder Nischenrückwände eventuell verlängert werden müssen. Dies hat zur Folge, dass das benötigte Material nachträglich bestellt werden muss und somit Farb– und Strukturunterschiede ungewollt entstehen können.

 

Sie sehen auf dem Foto, dass durch die Nachbestellung bzw. die Stückelung der Arbeitsplatte und der Nischenrückwand deutliche Farb- und Strukturunterschiede entstanden sind, die bei einer fachgerechten Materialauswahl zu vermeiden gewesen wären.

 

Ein nachträglicher Austausch der Arbeitsplatten und Nischenrückwände könnte sich aufgrund der Unverhältnismäßigkeit als unmöglich erweisen.

    

Manchmal kommt es vor, dass sich die aufrechten Kanten der Fronten leicht rau anfühlen. Liegt hier kein Lackfehler vor, dann liegt es meist daran, dass auf den Kanten, die naturgemäß nicht derart eben sind wie die relativ glatten Oberflächen, sich der Lack beim Trocknen in die geringen Hohlräume der Platten setzt.

 

Dadurch fühlt sich die Oberfläche der Kante geringfügig uneben an. Sichtbar ist die allerdings nicht und nicht zu beanstanden.

Die perfekte Fuge oder Stoß an Stoß ohne Versatz an den Schnittkanten der Arbeitsplatte.


Die korrekte Verbindung der Stoßfugen wird keinesfalls dem Zufall überlassen, sondern liegt in der präzisen Arbeitsweise der Küchenmonteure. Denn wenn hier nicht pedantisch und gewissenhaft gearbeitet wird, kann ein Quellschaden im Laufe der Zeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Um eine plan ebene Fläche zu bekommen, werden zwei hochkant gestellte Holzleisten mit speziellen Schraubzwingen dermaßen fest fixiert, dass die Küchenarbeitsplatte gegen die andere Zulage gepresst wird. Mit diesem Verfahren erhalten sie professionelle Stoßfugen die keine Unebenheiten vorweisen.

Eine oft genannte Beanstandung ist das Aufquellen der Küchenarbeitsplatte im Bereich der Geschirrspülmaschine.

 

Es handelt sich aber in den meisten Fällen um eine unberechtigte Reklamation. Der Kernfehler liegt darin, dass die Geschirrspülmaschinentür direkt oder umgehend nach dem Geschirrspülgang geöffnet wird. Zwar wird in der Regel eine s.g. Dampfsperre oder auch Wrasenblech genannt, unterhalb der Arbeitsplatte verbaut, diese dient vorsorglich zum Schutz der Küchenarbeitsplatte vor heißem Wasserdampf.

 

Aus technischer Sicht besitzt die Dampfsperre eine hemmende Eigenschaft gegenüber Wasserdampf und kann ein Aufquellen durch intensive Feuchtigkeit grundsätzlich nicht verhindern.

 

Tipp : Öffnen Sie die Geschirrmaschinentür nicht direkt nach dem Spülvorgang, sondern erst ca. 20 Minuten danach. So kann sich der Geschirrspüler nach dem Spülvorgang ein wenig abkühlen.

Hier wird die Maserung der Ansteckplatte beanstandet, dass sie in eine andere Richtung läuft, als die Tischplatte selbst.

 

Muss die Maserung der Ansteckplatte parallel zur Tischplatte laufen?

 

 

Aus technischer Sichtweise ist der parallele Verlauf zur Tischplatte nicht umsetzbar bzw. anzupassen. Damit ein Hersteller einen besseren bzw. einen attraktiveren Preis eines Tisches anbieten kann, werden die reinen Tischplatten in größeren Stückzahlen hergestellt, ohne dass zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt ist, ob eine Ansteckplatte dazu kommt.

 

Wenn die Ansteckplatte parallel zur Tischplatte gefertigt werden sollte, dann müsste das Furnier oder das Massivholz aus demselben gewachsenen Naturholz geschnitten sein. Das wiederum würde es erforderlich machen, schon bei dem Holzschnitt eine Paarbildung für Platte und Ansteckplatte vorzunehmen, womit ein nicht zu vertretender logistischer Aufwand für den Hersteller verbunden wäre. Jede Platte müsste bereits im Vorfeld eine eindeutige Identität haben und würde heißen, dass die Kantenbearbeitung um ein Vielfaches schwieriger werden würde.

 

Auch in der Vergangenheit wurde bei Echtholzprodukten diese Verfahrensweise angewendet, damit die Ansteckplatte immer quer zur eigentlichen Tischplatte gefertigt wird. Erstens ist diese Verfahrensweise auch heute noch handels- und branchenüblich. Und Zweitens ist durch diese technische Methode die Statik um ein vielfaches besser.

So sollte die Küchenplanung oder die Küchenmontage der Dunsthaube und des Kochfeldes nicht aussehen.

 

Warum nicht?

 

Weil die Dunsthaube wesentlich kleiner ist als das Kochfeld. Die Montage der Elemente muss anderes herum sein, die Dunsthaube sollte immer größer als das Kochfeld sein.

 

In der Konstellation des Fotos, würden nach einiger Zeit die Fronten und Korpen durch die entstehende Feuchtigkeit in Form von Quellschäden in Mitleidenschaft geraten.

 

Denn der aufsteigende Kochdampf, würde an der Dunsthaube vorbei ziehen und die Beschädigungen verursachen. 


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