Wichtige Tipps bei Matratzen

Die Deformation der Matratzen - Außenränder

Hier findet eine Volumenveränderung bzw. eine Verformung durch dauerhaft einwirkende Kräfte der Matratze statt.

 

Dies kann entstehen, wenn sich jemand jeden morgen auf den Rand der Matratze setzt um sich zum Beispiel die Schuhe anzuziehen.

 

Auch bei zwei nebeneinander liegenden Matratzen kommt es zu Deformationen, wenn man regelmäßig in der Mitte des Bettes liegt. Die Mitte des Bettes stellt keine Liegefläche dar. Gerade bei Taschenfederkernmatratzen ist es modellbedingt, dass die Schaumstoffstege niedriger sind, als die „Federn“ in der Mitte.

 

Laut der DGM, Güte- und Prüfbestimmungen für Matratzen, muss ein Federkern von einer ringsherum mit Jute, Nadelfilz, Sisalfasern, Kokospressflor oder Schaumstoff umrandet werden. Die komplette Füllung befindet sich im Kern der Matratze, die äußern Ränder der Matratze sind erkennbar weicher. Eine Unebenheit, Verformung oder Deformation aufgrund einer hohen Belastung der Außenränder kann als normal angesehen werden.

 

Das Einliegen der Matratze und des Toppers

In der Einliegephase kann sich durch Komprimierung der Weichpolsterschicht eine Mulde in der Matratzenoberfläche bilden, dies ist wichtig um eine körpergerechte Anpassung zu gewährleisten. Im Laufe des Gebrauchs kann auch das Volumen der Weichpolsterung und damit die Höhe der Matratze etwas abnehmen.

 

Beim sogenannten „Einliegen“ verändert sich die Liegehärte. Sie wird weicher in Abhängigkeit von Art, Dauer und Gewicht der Benutzer. Dies ist ein normaler Prozess, den jede Polsterung durchläuft. Um möglichst lange gleichmäßige Liegehärten zu erzielen, ist es wichtig, die Matratze regelmäßig, spätestens alle 4-6 Wochen zu drehen, da es sonst zu einseitigen Verformungen kommen kann.

 

Die Materialien eines Toppers – sei es ein Topper aus Kaltschaum, MDI, Latex oder Visco – verstärken den Liegekomfort noch einmal erheblich. Sie sinken quasi in das Bett ein. Das Material eines Toppers ist sehr nachgiebig und bildet sich erst nach einer gewissen Zeit wieder zurück. Eine Wellen- und Kuhlenbildung ist deshalb produkt- und materialbedingt unvermeidbar. Es handelt sich um eine warentypische Eigenschaft.

 

Noch ein Tipp zur Unterhaltspflege : Am besten den Topper nach dem Schlafen aufschlagen und somit wieder in Form bringen. Auch das regelmäßige Drehen und Wenden sollte eingehalten werden.