Das Boxspringbett - Der neue Trend

Was sind Boxspringbetten?

 

Der Unterbau eines Boxspringbettes ist eine stabile, gepolsterte Holz – Unterkonstruktion, auf der eine Matratze aufgelegt wird. Bei dieser Matratze kann es sich z. B. um eine Bonellfederkern- oder Taschenfederkernmatratze handeln. Aber auch andere Matratzenarten wären prinzipiell denkbar. Diese wird anstelle eines Federholzrahmens in ein Bettgestell eingelegt.

 

Die zweite, obere Matratze ist meistens eine Schaumstoffmatratze die nur oben aufgelegt wird. Oben, als Abschluss kommt noch der sogenannte Topper. Hier handelt es sich um einen etwas dickeren Bezug, der die Aufgabe hat, die Anpassungsfähigkeit und die Weichheit der Matratze zu erhöhen. Den Topper gibt es einzeln für jede Matratze oder kann auch als durchgehender Topper erworben werden, der dann bei einem Doppelbett eine gemeinsame Liegefläche schafft. Höhenverstellbare Kopf- und Fußteile sind für Boxspringbetten erhältlich.

 

In der Kombination mit den beiden aufgelegten und verschiedenen Matratzenarten erzielt dieses System auf Grund des hohen Federweges einen überzeugenden Schlafkomfort. Sehr positiv zu bewerten ist auch der bequeme Ein- und Ausstieg, der dass Hinlegen und Aufstehen erleichtert.

 

Bei der Auswertung von Reklamationen bei Boxspringbetten fallen einige immer wiederkehrende Beanstandungen auf :

 

Da die Matratzen nur lose aufliegen, kommt es zu einem Verrutschen der Matratzen, so dass ein Spalt zwischen den Matratzen entsteht. In diesem Fall liegt keine berechtigte Reklamation vor.

 

Es können aber folgende Lösungen angeboten werden :

 

  • Eine auf Maß geschnittene Antirutschmatte kann zwischen den Matratzen gelegt werden.

 

  • Ein durchgehender Topper über beide Matratzen könnte das Rutschen leicht minimieren.

 

 

Wenn diese beiden Maßnahmen nicht fruchten, könnte man als weitere Stabilisation – sofern es die Konstruktion zulässt - ein zusätzliches Fußteil montieren.

 

 

Der Vorteil bei Boxspringbett gegenüber einem normalen Lattenrost ist, dass die Anpassungsfähigkeit der Matratzen bei Boxspringbetten die Körperform besser unterstützen kann.

Ein guter Tipp für Leute die den „Gürtel enger schnallen müssen“ : Man könnte - um das Boxspring - Feeling auszukosten  – sein altes Bettgestell behalten und eine Boxspringunterfederung mit einem gewöhnlichen Bonnellfederkern oder Taschenfederkern bestücken. Diese Boxspring - Unterfederung ersetzt einen normalen Lattenrost. im Bettgestell. Darauf noch eine gemütliche Federkernmatratze mit Topper und man kommt in den Genuss eines Boxspringbettes. Um ein bisschen Luxus einzuhauchen, gibt es die Boxspringunterfederung auch motorisch verstellbar. Wenn das keine Lösung für Sie ist, dann hilft nur sparen, sparen, sparen...

Noch ein Tipp : Wollen Sie Geld und Arbeit sparen? Dann fragen Sie Ihren Händler beim Neukauf des neuen Bettprogramms, ob er Ihre alten Matratzen kostenlos entsorgt!

 

Was bedeutet Boxspring?

 

Die Definition des Begriffs „Boxspring“ orientiert sich am traditionellen Aufbau und der US-Norm ATSM F1 566-09.

 

 

Boxspringbetten zeichnen sich in erster Linie durch einen besonderen Aufbau aus:

 

 

  • Ein Polsterbett (sprachlich die Box), mit einem integriertem Federkern.

 

  • Eine darüberliegende Obermatratze mit Tonnentaschenfederkern.

 

  • Eine Topper - Abdeckung für die Klimaregulierung und ein geschmeidiges Liegegefühl.

 

Das Resultat :

 

Eine extravagante Liegeempfindung bei perfekter Belüftung.


 

Beanstandung viscoelastischer Topper.

 

Was steckt dahinter ?

 

Für wen ist er weniger geeignet ?

 

 

 

Für leicht transpirierende Menschen ist der viscoelastischer Topper eher weniger geeignet, da dieser Schaum Wärme speichert. Auch wird er manchmal als zu hart oder zu weich empfunden. Dies hängt aber immer von der Körpertemperatur jedes einzelnen ab und von der Raumtemperatur. Befindet sich der Topper in einem kühlen, ungeheizten Schlafraum, dann kann er sich härter anfühlen. In einem wärmeren Raum fühlt er sich dagegen wieder weicher an.

 

 

 

Bitte beachten: Der viscoelastischer Topper benötigt im Neuzustand mindestens 24 Stunden, um sich an die Raumtemperatur des Schlafzimmers anzupassen.

 


 

Neigen Sie während der Schlafphase zu einer übermäßiger Transpiration, würden wir Ihnen keinen viscoelastischer Topper empfehlen, da sich der Topper in Form von Einkerbungen verändern könnte (Siehe Foto) weil sich durch zu viel Flüssigkeitsansammlungen die Kapillaren des Schaums verkleben und so zur Deformation des Toppers führt.

 


 

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